Moderne Biochirurgie:
Die Renaissance eines Klassikers
Alte Therapie – neu entdeckt!
Bereits seit Jahrhunderten werden Larven erfolgreich
zur Behandlung chronischer Wunden eingesetzt. Doch
mit der Entdeckung des Penicillins und der Verbreitung
von Antibiotika-Therapien geriet die Biochirurgie in
Vergessenheit. Erst die zunehmende Resistenz vieler
Erreger gegen die modernen Antibiotika sorgt seit
einigen Jahren für die erfolgreiche Renaissance dieser
sicheren, natürlichen und hochwirksamen Behandlungsform.
Larventherapie: Schnelles und selektives Debridement
Viele chronische Wunden enthalten abgestorbenes oder
nekrotisches Gewebe, das die Wundheilung ver zögert
bzw. verhindert. Es muss vollständig entfernt werden,
um eine Heilung zu ermöglichen. Die Abtragung des
abgestorbenen Gewebes nennt man Debridement.
Die Biochirurgie nutzt lebende Organismen, um das
Debridement zu beschleunigen – üblicherweise Larven
der Fliegenart Lucilia sericata. Denn mit ihrem aus unterschiedlichen
Wirkstoffen (u.a. Harnsäure, Allantoin
und Ammoniumbicarbonat) und Enzymen bestehenden
Sekret lösen sie ausschließlich abgestorbenes Gewebe
auf. Das gesunde Gewebe bleibt dabei erhalten!
Natürlich einfach – einfach natürlich!
Die Larventherapie ist rein natürlich und heute fester
Bestandteil von Wundbehandlungskonzepten. Zahlreiche
Studien haben die Wirksamkeit dieses biologischen
Heilmittels eindrucksvoll belegt. Die Biochirurgie ist
einfach anzuwenden, überzeugt als kosteneffiziente
Therapieform und ist besonders nebenwirkungsarm.
Dazu kommt: Keine andere nicht-chirurgische Debridement-
Methode ermöglicht eine schnellere Wundreinigung!
Mehr Information zum Thema: [Download PDF-Broschüre]

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